Die Seekuh in Marsa Alam im Überblick
Mit Seekuh ist hier der Dugong (Dugong dugon) gemeint, ein Meeressäuger, der in flachem Küstenwasser Seegras abweidet. Er ist nicht dasselbe Tier wie der Manati. Bei Marsa Alam suchen Besucher ihn in geschützten Buchten mit Seegraswiesen, und Abu Dabbab ist die Bucht, zu der die meisten fahren. Auch Marsa Mubarak ist ein Ort, an dem Seekühe beobachtet werden.
Eine Seekuh ist ein Wildtier und keine Attraktion. Sie kann an einem Morgen in der Bucht weiden und am nächsten fehlen, und kein Ausflug kann dir eine Sichtung versprechen. Beeinflussen kannst du nur dein Verhalten im Wasser, und davon hängt ab, ob das Tier bleibt und weiterfrisst.

Unsere Empfehlung: Dugong-Tour
Eine kurze Speedbootfahrt zu den Seegrasbuchten, in denen Dugongs weiden. Sie passt zu dieser Seite, weil sie direkt diesen Lebensraum ansteuert, eine Sichtung ist aber nie versprochen.
Von uns ausgewählte Touren, gebucht über GetYourGuide. Die Preise sind unverbindliche Ab-Preise in US-Dollar (Stand Oktober 2026). Tippe auf eine Tour für aktuelle Verfügbarkeit und den Preis in deiner Währung.
Ausflüge zur Seekuh und Schnorchelfahrten ab Marsa Alam
Bootsausflüge und Schnorcheltouren zu Seegrasbuchten und Riffen, mit aktuellen Preisen und Verfügbarkeit.
Wo du bei Marsa Alam nach der Seekuh suchst
Zwei Buchten fallen immer wieder. Welche passt, hängt davon ab, ob du einen Strandtag oder eine Bootstour willst.
Abu Dabbab
Die Bucht hat Seegraswiesen und Korallenlebensräume, Seekühe und Schildkröten nutzen sie. Zum Strand kommst du mit einem bezahlten Tagespass samt digitalem Ticket. Plane also einen Strandtag mit Schnorcheln und keinen kurzen Stopp. Die Seite zur Bucht von Abu Dabbab erklärt den Pass, die Ausstattung und die Strandregeln.
Marsa Mubarak
Marsa Mubarak ist ein Ziel für Bootsausflüge mit Seegras und Riff, und dort werden ebenfalls Seekühe beobachtet. Der Name wird auch Marsa Mobarak oder Um el Rouse geschrieben, gemeint ist derselbe Ort. Bootsschnorcheln kostet 2026 ab etwa 50 EUR; prüf den aktuellen Preis bei der Buchung.
Weitere Seegrasbuchten
Auch in anderen geschützten Buchten an der Küste wächst Seegras. Frag den Anbieter, welche Bucht geplant ist und was die Gruppe dort sehen kann, und erwarte nicht an jedem Halt eine Seekuh. Auf der Seite Schnorcheln in Marsa Alam findest du Riffe und Bootstouren im Vergleich.
Regeln für die Seekuh im Wasser
Sie gelten vor jedem Foto.
Halte Abstand
Bleib zurück und lass das Tier entscheiden, wie nah es kommt. Schwimm nicht auf die Seekuh zu, verfolge sie nicht und versperr ihr nicht den Weg. Sie braucht jederzeit eine freie Route in tieferes Wasser.
Beweg dich langsam und leise
Langsame Bewegungen und wenig Lärm halten ein weidendes Tier ruhig. Vermeide kräftige Flossenschläge, Spritzen und Rufe, und bleib mit der Gruppe zusammen, statt dich rund um das Tier zu verteilen.
Nie anfassen oder füttern
Anfassen und Füttern sind nicht erlaubt und gehören zu keinem seriösen Ausflug. Halte dich von einem Tier fern, das krank oder verletzt wirkt, und sag deinem Guide Bescheid.
Schütze Seegras und Riff
Steh weder auf Seegras noch auf Korallen und nimm keine Muscheln oder Korallen mit. Boote sollen die Bojen nutzen. Bei organisierten Schnorchelausflügen sind höchstens 12 Gäste pro Schnorchelguide erlaubt, und vor dem Einstieg gibt es eine Einweisung zum Umweltschutz.
Bietet dir ein Veranstalter an, dich nah an eine Seekuh zu bringen, sie anfassen zu lassen oder für Fotos einzukreisen, such dir einen anderen Ausflug. Das ist das sicherste Zeichen für einen schlechten Anbieter.
Wie viele Seekühe hier leben und was das für dich heißt
Der Dugong gilt weltweit als gefährdet („Vulnerable“). Das ist eine globale Einstufung und sagt nichts darüber, wie viele Tiere heute in einer Bucht bei Marsa Alam leben. Die Zahl in einer einzelnen Bucht schwankt, und ein Tier, das du bei einem Ausflug siehst, ist beim nächsten vielleicht nicht da.
Für dich heißt das zweierlei. Erwarte einen guten Schnorcheltag und keine sichere Seekuh. Auch Seegraswiesen, Schildkröten und Riffische sind die Fahrt wert. Und nimm jede Sichtung als Geschenk und halte dich an die Regeln oben, denn Gedränge vertreibt Tiere aus einer Bucht.

Seekuh oder Manati? Ein kurzer Vergleich
Die beiden werden leicht verwechselt.
| Frage | Dugong (Seekuh) | Manati |
|---|---|---|
| Im Roten Meer zu finden | Ja | Nein |
| Wo du bei Marsa Alam suchst | Seegrasbuchten wie Abu Dabbab und Marsa Mubarak | Nirgends an dieser Küste |
| Lebensraum | Küstengewässer des Indischen und Pazifischen Ozeans | Atlantikseite, nicht das Rote Meer |
Für die meisten Besucher ist der einfachste Plan ein Schnorcheltag in einer Seegrasbucht, mit kleiner Gruppe und einem Guide, der vor dem Einstieg die Regeln erklärt. Die Seite zu den Meeresschildkröten zeigt dir das andere Tier, dem du in denselben Buchten begegnen kannst.
Weitere Guides zu Marsa Alam
Mehr Seiten für die Planung deiner Tage an der Küste.
Seekuh in Marsa Alam: häufige Fragen
Sehe ich garantiert eine Seekuh?
Nein. Seekühe sind Wildtiere, und eine Bucht, in der gestern eine weidete, kann heute leer sein. Buch den Ausflug fürs Schnorcheln und nimm eine Sichtung als Zugabe.
Ist die Seekuh dasselbe wie ein Manati?
Nein. Beide gehören zu den Seekühen, aber der Dugong lebt im Roten Meer sowie im Indischen und Pazifischen Ozean und weidet in flachem Küstenwasser auf Seegras.
Darf ich eine Seekuh anfassen oder füttern?
Nein. Anfassen und Füttern sind nicht erlaubt. Halte Abstand, beweg dich langsam und leise und lass dem Tier einen freien Weg.
Wo kann ich nach der Seekuh Ausschau halten?
Abu Dabbab ist die bekannteste Bucht, Marsa Mubarak eine weitere. Beide haben Seegras. Keine der beiden kann dir eine Sichtung an deinem Tag zusagen.
Muss ich Abu Dabbab vorab buchen?
Eine Buchung im Voraus wird dringend empfohlen, weil die Tageskapazität begrenzt ist. Auf der Seite zu Abu Dabbab steht, wie der Tagespass funktioniert.
Wie groß sind Schnorchelgruppen?
Bei organisierten Schnorchelausflügen gelten höchstens 12 Gäste pro Schnorchelguide, und vor dem Einstieg gibt es eine Einweisung zum Umweltschutz.


